EKG vs. Pulswelle — warum der Unterschied für die HRV-Analyse entscheidend ist.
| Merkmal | Smartwatch / Pulsuhr (PPG) | VarioLab (EKG-Elektroden) |
|---|---|---|
| Messprinzip | Optisch — Licht misst Blutvolumen an der Haut | Elektrisch — direkte Herzaktivität |
| Verzögerung | 200–400 ms (variierend) | Keine Verzögerung |
| Genauigkeit RR-Intervall | ±5–15 ms | ±1 ms |
| Bewegungsartefakte | Hoch bei Unruhe oder Zittern | Minimal |
| HRV-Parameter zuverlässig | Eingeschränkt | Vollständig |
| DFA α1 berechenbar | Nicht möglich | Ja |
| Für ältere Zielgruppen geeignet | Oft Passungsprobleme | Ja — vertraut aus der Arztpraxis |
Die Pulswelle am Handgelenk trifft mit einer Verzögerung von 200–400 Millisekunden nach dem eigentlichen Herzschlag ein — und diese Verzögerung ist nicht konstant. Für die Herzratenvariabilitätsanalyse ist diese Ungenauigkeit nicht tolerierbar: Schon kleine Fehler in den RR-Intervallen verfälschen RMSSD, pNN50 und besonders DFA α1 erheblich.
VarioLab misst die elektrische Herzaktivität direkt — wie ein klinisches EKG. Jeder Herzschlag wird auf die Millisekunde genau erfasst. Das ist der Goldstandard und die einzige Methode die zuverlässige HRV-Parameter liefert.
„Das Hochrechnen von Messwerten führt zu ungenauen Ergebnissen. Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, sollten die Messbedingungen immer gleich sein.“